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Die Peter-Sodann-Bibliothek braucht Hilfe. Ein Notruf: SCHLITZOHREN UND HALUNKEN – von Ackermann bis Zumwinkel Ein Almanach der Missetaten Sie nennen sich Manager, und genauso sehn sie auch aus: Bänker, Bängster und Bonus-Banditen, die für Renditen unter 50 Prozent gar nicht erst aufstehen und sich jedes ihrer Finanzverbrechen vom Steuerzahler fürstlich honorieren lassen. Die Glaubwürdigkeitsbarone der politischen Klasse wiederum reden, wenn der Tag lang ist, soviel Blech, dass sie aus metallurgischen Gründen jederzeit bei der IG Metall willkommen sein müssten. Aber nicht mehr lange. In diesem Almanach sind sie verzeichnet, die Schlitzohren und Halunken. Endlich kommt Licht ins Dunkel. Deutsche Täter, Leugnen ist zwecklos. Händy hoch! Preis 12,95 € Erschienen beim Eulenspiegel Verlag KEINE HALBEN SACHEN | Erinnerungen Die Memoiren eines deutschen Querkopfs Peter Sodann wurde als Tatort-Kommssar Bruno Ehrlicher deutschlandweit bekannt. Die Rolle des streitbaren Zeitgenossen verkörpert der beliebte Film- und Theaterschauspieler auch privat. Das hat sein Leben nicht leicht gemacht, aber spannend. Seine Autobiographie ist ein authentisches Stück deutsch-deutscher Zeitgeschichte. Die Erinnerungen eines Mannes, der immer dem deutschen Osten verbunden geblieben ist. Erschienen bei ullstein MAIREDEN UND ANDERE PROVOKATIONEN Peter Sodann mischt sich ein. Es begann im Jahre 1992. Das neue theater war von der alten neuen Zeit in der neuen alten Zeit angekommen. In der alten neuen Zeit waren Maidemos eine nicht von allen und nicht sehr geliebte Pflichtveranstaltung mit anschließendem Umtrunk. In der neuen alten Zeit schienen sie sich erledigt zu haben. Nicht so für Peter Sodann. Der meinte weitsichtig, daß sie wieder notwendig würden, wenn das so weiter geht, wie es dann auch weiter gegangen ist. Die Maidemos des neuen theaters sind von Jahr zu Jahr gewachsen. Immer mehr Menschen finden sich ein, der DGB nimmt es neidvoll zur Kenntnis. Auf jeder dieser Demos hat Peter Sodann eine Rede gehalten – über die Zeit, über Politik und Politiker, über das Theater, über die Stadt Halle, über die Dummheit, über Gott und die Welt. Es sind Texte zur Lage der Nation mit viel Humor und doch voller Ernsthaftigkeit. Und weil Sodann sein Theater als eine Einrichtung begreift, die immer wieder herausfinden will, „was die Welt im Innersten zusammenhält“, hat er sich mit dieser Welt zuerst im Kopf und dann in Reden und Artikeln auch beschäftigt und auseinandergesetzt. Nicht immer zur Freude der Bedenkenträger, die sich in unserem Lande so munter vermehren. Er nennt die Dinge beim Namen, bringt vieles auf den unbequemen Punkt, wo andere solange und sehr klug drum herum reden, bis niemand mehr weiß, was gemeint ist. Sodann selbst bezeichnet sich gern als „betenden Kommunisten“. Christentum und Kommunismus haben den gleichen „Ursprung“, also eine Idee – die Sehnsucht der Menschen nach einer gerechten Welt, die nicht durch den fatalen Gegensatz von arm und reich zerrissen wird. Davon sprechen auch seine Texte. Erschienen im Hohenheim Verlag 2003, ISBN 3-89850-091-8 PETER SODANNS ZETTELKASTEN Dies ist der zweite Streich. Nach den MAIREDEN UND ANDEREN PROVOKATIONEN freuen wir uns, Ihnen Peter Sodanns zweites Buch präsentieren zu können. Seinen Zettelkasten. Sodann hat sein halbes Leben lang als Theaterregisseur gearbeitet. Der Schauspieler war sein natürlicher Feind (und Freund). Auf den Proben zu einer Inszenierung entstehen sogenannte Notate – Gedanken über die Welt und das Leben, über die Menschen und Ihre Schwächen und Leidenschaften. Es sind im weitesten Sinne Aphorismen, die durch Übertreibung etwas erklären oder durch ihre Abwegigkeit eine Haltung auf den Punkt bringen. Sodann wollte immer, daß die Zuschauer seine Inszenierungen verstehen und nicht mit spitzem Mund sagen: „Das war interessant.“ Damit aber die Zuschauer die Gedanken des Stückes und des Regisseurs verstehen, müssen sie zuerst von den Schauspielern verstanden werden. Von Sodanns Mühen, das zu bewerkstelligen, handelt dieses Buch. Unter anderem. Auch neue bisher unveröffentlichte Maireden sind enthalten. Und andere Texte, die nicht immer und nicht von allen freundlich aufgenommen wurden, weil sie auf humorvolle Weise unbequem sind. Sodann nämlich glaubt noch an Utopien. Erschienen wiederum im Hohenheim Verlag. NACH DER WENDE wurden im Osten Deutschlands Bibliotheken geräumt. Die Häuser waren von Wert, die Bücher nicht. Sie landeten auf den Müllkippen. Peter Sodann hat sie gesammelt, jene Bücher, die von 1949 bis 1989 auf dem Gebiet der gewesenen DDR erschienen sind. Ursprünglich waren sie im neuen theater Halle zu Hause. Mit Sodanns Entlassung wurden auch die Bücher überflüssig. Jetzt haben sie in Merseburg ein neues Zuhause gefunden. Hier geht es zur Sammlung DA ICH NICHT MEHR Intendant des neuen theaters in Halle bin, hier meine Post- bzw. Autogrammadresse: C. Brenner-Sodann Postfach 11 04 29 06018 Halle oder per E-Mail: copeso@t-online.de Bitte schicken Sie einen frankierten Umschlag mit. |